HammerHAI kooperiert mit NVIDIA Inception, um KI-Innovationen bei deutschen Start-ups voranzutreiben

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Berlin – 21. Oktober 2026 – Die AI Factory HammerHAI hat heute eine neue Kooperation mit dem NVIDIA Inception-Programm für Start-ups verkündet. Diese Zusammenarbeit soll KI-getriebene Innovationen in Deutschland und europaweit beschleunigen. NVIDIA Inception führt teilnahmeberechtigte KI-Start-ups an modernste Recheninfrastruktur heran und bietet mittels eines globalen Netzwerks aus Experten, Partnern und Investoren zusätzliche Unterstützung. Dank der Kooperation erhalten KI-Start-ups einen leichteren Zugang zum Portfolio an Rechenressourcen und Services von HammerHAI, während sich für die Nutzer des HammerHAI-Systems neue Wege eröffnen, um die KI-Forschung, die Anwendungsentwicklung und die Produktvermarktung zu beschleunigen. 

HammerHAI (Hybrid and Advanced Machine Learning Platform for Manufacturing, Engineering, and Research) ist eine von 19 „AI Factories“, die von der EuroHPC Joint Undertaking (EuroHPC JU) gefördert werden. Die Initiative wurde von der EuroHPC Joint Undertaking im Rahmen ihrer AI Factories Initiative ins Leben gerufen und koordiniert den Aufbau einer souveränen KI-Infrastruktur in ganz Europa. HammerHAI wurde als erste AI Factory in Deutschland ausgewählt und ist als zentrale Anlaufstelle für künstliche Intelligenz konzipiert. Sie bietet Start-ups, kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs) und Wissenschaftler:innen sowohl Zugang zu hochmodernen Rechenkapazitäten als auch zu einem umfangreichen Portfolio an Ressourcen und technischem Fachwissen. Der inhaltliche Schwerpunkt von HammerHAI liegt auf der Fertigungsbranche, dem Ingenieurwesen und der wissenschaftlichen Forschung.

NVIDIA Inception bietet Start-ups kostenlose Unterstützung beim Zugang zu und der effektiven Nutzung von NVIDIA-Rechentechnologien. Das Programm umfasst Fachschulungen, Mentoring und den Aufbau von Communities über das NVIDIA Deep Learning Institute sowie Zugang zu Beratung, Entwicklertools und Programmierressourcen. Um die Kommerzialisierung neuer KI-Technologien zu beschleunigen, lassen sich mithilfe des Programms zudem Geschäftsnetzwerke aufbauen und Kontakte zu Investoren aus dem gesamten NVIDIA-Netzwerk erhalten.

NVIDIA Inception wird den künftigen KI-optimierten Supercomputer HammerHAI – der voraussichtlich Anfang 2027 im Höchstleistungsrechenzentrum der Universität Stuttgart (HLRS) in Betrieb genommen wird – in das Portfolio der Ressourcen aufnehmen, die berechtigten Mitgliedern zur Verfügung stehen. Der von HPE gebaute HammerHAI-Supercomputer basiert auf der NVIDIA GB200 NVL4-Plattform mit NVIDIA Quantum-X800-InfiniBand-Netzwerk und NVIDIA AI Enterprise-Software, was ihn zu einer Full-Stack-KI-Lösung macht. Mit einer Spitzenleistung von mehr als 15 Exaflops für KI-Inferenz bietet das System deutschen und europäischen Start-ups eine leistungsstarke und sichere Alternative zu kommerziellen KI-Cloud-Anbietern.

HammerHAI bietet zudem ein umfassendes Ökosystem an KI-Dienstleistungen, darunter personalisierte strategische und technische Beratung, maßgeschneiderte Schulungsprogramme sowie Tools für die kollaborative Entwicklung. Darüber hinaus bietet ein spezieller „Concierge-Service“ ein strukturiertes Programm zur Unterstützung der KI-Einführung in jeder Phase des Entwicklungszyklus – von der strategischen Planung über die Datenaufbereitung, die Modellerstellung und die Bereitstellung bis hin zur Optimierung.

Dr. Dennis Hoppe, Leiter der Abteilung „Converged Computing“ am HLRS und Projektmanager von HammerHAI, stellte die Initiative heute auf der NVIDIA GTC in Berlin vor: „Die Zusammenarbeit mit dem NVIDIA Inception-Programm wird HammerHAI dabei unterstützen, eines seiner Hauptziele zu erreichen – nämlich innovative Start-ups deutschlandweit an Fachwissen, Unterstützung und Rechenressourcen heranzuführen, damit sie die Chancen, die künstliche Intelligenz heute bietet, schneller nutzen können.“

„Deutschlands industrielle Stärke und seine Start-up-Szene beginnen sich zu vereinen, wobei Gründerinnen und Gründer beschleunigte Rechenleistung auf Herausforderungen in der Fertigung und im Ingenieurwesen anwenden, die viel Rechenleistung erfordern“, sagte Tobias Halloran, Leiter des Bereichs EMEA-Start-ups bei NVIDIA. „HammerHAI wird berechtigten NVIDIA-Inception-Mitgliedern seinen Supercomputer und praktischen technischen Support zur Verfügung stellen, während diese fortschrittliche Rechenanwendungen marktreif machen.“

So können Start-ups am NVIDIA Inception-Programm teilnehmen

Start-ups müssen sich für das NVIDIA Inception-Programm bewerben. Nach der Aufnahme können Inception-Mitglieder über das NVIDIA Inception-Portal Rechenzeit und KI-Dienste anfordern, die von HammerHAI oder anderen teilnehmenden Partnern bereitgestellt werden.

Start-ups, die an der Nutzung der Recheninfrastruktur und der Services von HammerHAI interessiert sind, können sich auch direkt an die AI Factory wenden. Die Zusammenarbeit mit NVIDIA Inception wird jedoch die Möglichkeiten von HammerHAI verbessern, potenzielle Nutzer anzusprechen, die von den leistungsstarken Angeboten des Unternehmens profitieren könnten.

Über die AI Factory HammerHAI

HammerHAI, als erste AI Factory Deutschlands etabliert, bietet sichere, skalierbare KI-Ressourcen für Startups, KMU, große Unternehmen und wissenschaftliche Institutionen, die leistungsstarke Rechenkapazitäten für KI-gesteuerte Lösungen benötigen. Besonders im Fokus stehen die Bedürfnisse der Industrie, Fertigung und Ingenieurwissenschaften. HammerHAI bietet einen KI-optimierten Supercomputer für Training und Inferenz sowie ein Expertenteam, das personalisierte Unterstützung für KI-Nutzer:innen in allen Phasen des KI-Lebenszyklus bietet. Es werden Beratungsdienste und professionelle Weiterbildungen angeboten und mit anderen KI-Initiativen zusammengearbeitet, um die Einführung von KI in Europa zu beschleunigen.

HammerHAI wird vom Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) koordiniert. Weitere Projektpartner sind die Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen, das Karlsruher Institut für Technologie, das Leibniz-Rechenzentrum und SICOS BW. HammerHAI arbeitet eng mit dem EPCC über die UK AI Factory Antenna zusammen.

Die Beschaffung und der Betrieb des KI-optimierten EuroHPC-Supercomputers werden gemeinsam von der EuroHPC Joint Undertaking über das Programm „Digitales Europa“ der Europäischen Union sowie vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert.

Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind ausschließlich die der Autorinnen und Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig die der Europäischen Union oder der EuroHPC JU wider. Dieses Projekt wird von der European High Performance Computing Joint Undertaking im Rahmen der Fördervereinbarung Nr. 101234027 gefördert. Dieses Projekt wird von der Europäischen Kommission, dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur kofinanziert.

Pressekontakt

Sarah Heinisch, High-Performance Computing Center of the University of Stuttgart (HLRS)
Tel.: +49 (0) 711 / 685-87188, sarah.heinisch(at)hlrs.de

Förderung

Die Beschaffung und der Betrieb des KI-optimierten EuroHPC-Supercomputers werden gemeinsam von der EuroHPC Joint Undertaking über das Programm „Digitales Europa“ der Europäischen Union sowie vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert.

Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind ausschließlich die der Autorinnen und Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig die der Europäischen Union oder der EuroHPC JU wider. Dieses Projekt wird von der European High Performance Computing Joint Undertaking im Rahmen der Fördervereinbarung Nr. 101234027 gefördert. Dieses Projekt wird von der Europäischen Kommission, dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur kofinanziert.

Logo of the Federal Ministry of Research, Technology and Space of Germany. A black eagle icon (coat of arms of Germany) on the left, a vertical strip in the colors of the German flag (black, red, yellow) to the right of it and even further to the right the wordmark "Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt".
Logo of the Federal Ministry of Research, Technology and Space of Germany. A black eagle icon (coat of arms of Germany) on the left, a vertical strip in the colors of the German flag (black, red, yellow) to the right of it and even further to the right the wordmark "Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt".