European AI Hackathon: 11 Teams stellen sich realen KI-Herausforderungen

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Group photo of the European AI Hackathon participants standing together.

11 Teams stellen sich realen KI-Herausforderungen

Von der Medikamentenentwicklung über IT-Sicherheit bis hin zu erneuerbaren Energien und autonomen Verkehr – der European AI Hackathon brachte Teams zusammen, die an praxisnahen KI-Herausforderungen arbeiteten. Der Hackathon fand vom 6. bis 29. Oktober 2026 statt und verband die Online-Teilnahme mit der Möglichkeit für Teams, sich persönlich am Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) und am Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) zu treffen. Der Hackathon unterstützte die Teams durch Mentoring durch von KI-Expertinnen und -Experten sowie den Zugang zu fortschrittliche Rechenressourcen, um ihre Ansätze zu vergleichen, ihre Skalierbarkeit zu untersuchen und Hardware zu testen.

Der Hackathon brachte AI Factories und Partner aus dem KI-Ökosystem zusammen und zeigte, wie die Zusammenarbeit innerhalb des europäischen KI-Ökosystems Teams bei der Entwicklung von KI-Lösungen unterstützen kann. Er wurde gemeinsam von Austrian Scientific Computing (ASC), dem Leibniz-Rechenzentrum (LRZ), dem Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS), dem Academic Computer Centre Cyfronet AGH (Cyfronet), OpenACC organization, und NVIDIA für die AI Factory Austria AI:AT, HammerHAI, Gaia AI Factory und AI Factory Antenna Cyprus Pharos-CY organisiert.

Von den 64 Bewerbern wurden 11 Teams ausgewählt, um KI-Lösungen für die von ihnen gewählten Herausforderungen zu entwickeln. Sie erhielten Unterstützung durch KI-Expertinnen und -Experten und Zugang zu fortschrittlichen Rechenressourcen, darunter Leonardo am CINECA, den Curiosity-Cluster von NVIDIA und die KI-Systeme des LRZ.

KI-Anwendungen in verschiedenen Branchen

Die 11 ausgewählten Teams aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Wissenschaft untersuchten KI-Anwendungen in verschiedenen Bereichen, darunter Medikamentenentwicklung, IT-Sicherheit, erneuerbare Energien und autonomer Verkehr. Zu ihren Projekten gehörten die Untersuchung der Interaktion zwischen KI-Agenten mit Sicherheitsvorkehrungen, die Vorhersage von Windverhältnissen an Windkraftanlagen, die Erkennung von Solarmodulen auf österreichischen Dächern anhand von Satellitenbildern sowie die Prognose der Stromerzeugung. Die Teams entwickelten zudem KI-Anwendungen für Servicestationen für autonome Elektro-Lkw. Fünf Teams, die von der österreichischen AI Factory AI:AT und NVIDIA unterstützt wurden, arbeiteten an Themen wie Quellcode-Konvertierung, Wettermodellierung und IT-Sicherheit. Zusammen zeigen die Projekte, wie KI praktische Anwendungen in Industrie und Forschung unterstützen kann.

HammerHAI brachte Expertise aus dem gesamten Konsortium ein. Dr. Junghwa Lee steuerte Fachwissen vom HLRS bei, während Benedikt Pirker, Dr. David Wifling und Dr. Michael Walther die Veranstaltung seitens des HammerHAI-Konsortialpartners LRZ unterstützten. Gemeinsam stellten sie den Teams und ihren praktischen KI-Projekten das Wissen und die Erfahrung des HammerHAI-Konsortiums zur Verfügung. Dies verdeutlicht die Rolle von HammerHAI, Start-ups, KMU, Industrie und Wissenschaft dabei zu unterstützen, KI-Lösungen zu entwickeln, zu trainieren, zu testen und einzusetzen – mit Zugang zu Rechenressourcen und Unterstützung von Expertinnen und Experten.

Der European AI Hackathon hat gezeigt, welchen Mehrwert die Zusammenarbeit zwischen AI Factories und Partnern des KI-Ökosystems in ganz Europa bietet. Wir danken allen Beteiligten, die diese Veranstaltung ermöglicht und die teilnehmenden Teams unterstützt haben. Wir freuen uns darauf, auf diesen Verbindungen aufzubauen und weiteren Unternehmen dabei zu helfen, KI zu erkunden – mit Zugang zu Fachwissen und fortschrittlichen Rechenressourcen.

Förderung

Die Beschaffung und der Betrieb des KI-optimierten EuroHPC-Supercomputers werden gemeinsam von der EuroHPC Joint Undertaking über das Programm „Digitales Europa“ der Europäischen Union sowie vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert.

Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind ausschließlich die der Autorinnen und Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig die der Europäischen Union oder der EuroHPC JU wider. Dieses Projekt wird von der European High Performance Computing Joint Undertaking im Rahmen der Fördervereinbarung Nr. 101234027 gefördert. Dieses Projekt wird von der Europäischen Kommission, dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur kofinanziert.

Logo of the Federal Ministry of Research, Technology and Space of Germany. A black eagle icon (coat of arms of Germany) on the left, a vertical strip in the colors of the German flag (black, red, yellow) to the right of it and even further to the right the wordmark "Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt".
Logo of the Federal Ministry of Research, Technology and Space of Germany. A black eagle icon (coat of arms of Germany) on the left, a vertical strip in the colors of the German flag (black, red, yellow) to the right of it and even further to the right the wordmark "Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt".